5 häufige Trading-Anfängerfehler und wie Du sie vermeiden kannst

Werter Trader und werte Traderin,

Hast Du schon einmal von der 10.000-Stunden-Regel gehört? Wenn man dieser Regel Glauben schenkt, muss man diese beachtliche Summe an Stunden mit intensiver Übung und Vorbereitung verbringen, bis man eine Fähigkeit perfekt beherrscht und zum Meister wird. Die spannende Frage ist nun für uns Trader natürlich, gilt dasselbe auch für das Trading?

Wir können Dich beruhigen, Du musst keine 416,67 Tage vor dem Bildschirm verbringen, um richtig gut im Trading zu werden. Die Schwelle zur Profitabilität erreichst Du in der Regel sogar schon deutlich früher. Gleichzeitig hält sich leider jedoch auch hartnäckig der Mythos, dass Du Trading im Handumdrehen erlernen kannst und Dich das Trading so schnell wie nichts anderes reich machen wird – verbreitet durch Social Media und falschen Versprechen von Trading-Ausbildern.

Wie Du an dieser Formulierung merkst, teilen wir diese Philosophie nicht. Trading ist und bleibt ein Handwerk, das mit Fleiß erlernt werden muss. Deine Vorgehensweise und Dein Mindset beim Trading wirst Du mit der Zeit professionalisieren, Deine technischen Fähigkeiten beim (Live-)Analysieren der Märkte wirst Du mit der Zeit schärfen. Um beim Trading erfolgreich zu werden, braucht es nun doch eben vor allem eines: ZEIT!

Allerdings stoßen Anfänger bei ihrem Weg zur Profitabilität häufig auf Probleme. Diese zu identifizieren und zu überwinden, kann Dich einiges an Zeit kosten – Zeit, die potenziell mit profitablem Trading verbracht werden könnte. Sich dieser Fehler bewusst zu werden und diesen entgegenzuarbeiten, könnte also eine beachtliche Zeitersparnis auf dem Weg zur Profitabiliät implizieren. In diesem Blog-Artikel möchten wir Dir deshalb 5 Trading-Anfängerfehler vorstellen, welche wir immer wieder bei der Ausbildung unserer Kunden feststellen können und Dir darüber hinaus Ratschläge geben, wie Du diese Fehler vermeiden kannst.

i 3 Inhaltsverzeichnis

01 Fehlendes Risikomanagement

Warum ein solides Risikomanagement Dein Kapital schützt

 

Ein solides Risikomanagement ist unverzichtbar

Ein solides Risikomanagement ist nicht alles, aber wenn Dein Risikomanagement nicht passend ist oder Du gar noch nie von diesem Begriff gehört hast, solltest Du Dich unbedingt damit auseinandersetzen. Grundsätzlich geht es darum, wie viel Geld Du pro Trade riskierst, und es bestimmt maßgeblich darüber, wie und ob Du profitabel bist.

Häufig sehen wir, dass zu hohe Beträge im Verhältnis zur Portfoliogröße riskiert werden. Das Problem an dieser Herangehensweise ist, dass selbst beim besten Handelsansatz Verluste Teil des Prozesses sind; wir traden immer mit Wahrscheinlichkeiten, niemals mit Sicherheiten. So kann es bei einem Handelsansatz, dessen Trefferquote bei soliden 60 Prozent und dessen Chance-Risiko-Verhältnis bei 1:1 liegt, durchaus vorkommen, dass mehrere Trades hintereinander schiefgehen, obwohl das System rein rechnerisch profitabel ist. Wissenschaftlich beschrieben wird dieser Zusammenhang durch das „Gesetz der großen Zahlen“: Je mehr Trades Du machst, desto mehr wird sich die tatsächliche Trefferquote der rechnerischen Trefferquote annähern.

Die Bedeutung des angemessenen Risikos

Nehmen wir an, Du hast über einen langen Zeitraum hunderte Trades gemacht und konntest eine Trefferquote von 60 Prozent erzielen. Nun startet eine neue Woche und Du merkst, dass diese überhaupt nicht gut für Dich läuft. Am Ende der Woche hast Du 10 Trades absolviert und konntest lediglich einen einzigen Trade erfolgreich ins Ziel bringen, was einer Trefferquote von 10 Prozent in dieser Woche entspricht. Musst Du deshalb in Panik verfallen und Deine Fähigkeiten als Trader grundlegend hinterfragen? Keinesfalls, die Stichprobe von 10 Trades ist so gering, dass sie Deine Gesamttrefferquote von 60 Prozent kaum trübt und es sich nur um einen völlig normalen Performance-Rücksetzer in der Gewinnkurve handelt. Mit anderen Worten: Das kann durchaus mal vorkommen.

In diesem Punkt liegt das Problem, wenn Du übermäßig große Beträge im Verhältnis zur Portfoliogröße riskierst. In dem vorangegangenen Beispiel hättest Du bei einem Einsatz von 5 Prozent Kapital pro Trade in etwa 40 Prozent des Portfolios eingebüßt, obwohl es sich um eine völlig normale statistische Entwicklung handelt. Dabei ist nicht zu vergessen, Du müsstest etwa 65 Prozent Rendite vom neuen Ausgangslevel erwirtschaften, um zum vorherigen Ausgangslevel zurückzukehren.

Wir empfehlen deshalb immer, mit einem (zur statistischen Nachvollziehbarkeit) festen Betrag, relativ zur Portfoliogröße, zwischen 0,5 und maximal 2 Prozent pro Trade zu traden. 1 Prozent stellt dabei unserer Ansicht nach den Sweet Spot für die meisten Handelsansätze dar. Mit diesem Wert gehst Du ein vernünftiges Risiko ein, das symmetrisch zu Deinem Portfoliowert wächst.

02 Keine klare Handelsstrategie

Wie Du durch einen klaren Plan und einfache Systeme profitabler tradest

 

Der Mangel an einer klaren Handelsstrategie

Ein Fehler, der Dich nicht nur Zeit und Geld, sondern auch Nerven kosten kann, ist, sich an keinen klaren und nachvollziehbaren Trading-Plan zu halten. Zugegeben, das ist auch nicht immer leicht. Vermutlich könnte jedes Handelssystem noch irgendwo verbessert oder verfeinert werden; es gibt so viele Variablen, die wir potenziell betrachten und verändern könnten. Dieser Denkweise nachzugehen, führt aber in der Praxis, zumindest bei diskretionären Handelsansätzen, meist zu einer Verschlechterung des Systems.

Wenn wir uns die Trading Desks von professionellen Retail Tradern oder institutionellen Tradern anschauen, sehen wir überwiegend dasselbe Bild: Einige separate Bildschirme, aber dafür normalerweise keine mit Indikatoren vollgepflasterten Charts, welche überfordern und verwirren. Auch Unternehmen fokussieren sich nicht ohne Grund auf ihr Kerngeschäft, wenn sie in finanzielle Schieflage geraten und Geschäftsprozesse zu komplex werden. Sie fokussieren sich auf das, was für sie bewiesenermaßen funktioniert; sie folgen dem Konzept „Keep it simple“! Und dieses Konzept können und sollten wir uns beim Trading auch zunutze machen.

Die Bedeutung von Statistiken im Trading

Eine interessante Beobachtung, die wir über die Zeit gemacht haben, war, dass erfolgreiche Trader fast ausnahmslos eine Gemeinsamkeit verbindet: Sie alle führen Statistik über ihren Handel! Und das nicht ohne Grund: Eine Statistik beweist uns Tradern, dass gewisse Dinge langfristig betrachtet funktionieren oder nicht funktionieren. Wenn wir also einen statistischen Zusammenhang identifiziert haben, dann bietet das einen unglaublichen Mehrwert für uns, da wir Entscheidungen auf Basis vorteilhafter Wahrscheinlichkeiten treffen können.

Konstanz und Einfachheit als Erfolgsfaktor

Dieser Mehrwert kann sich aber nur unter zwei Bedingungen tatsächlich entfalten:

Du folgst auch tatsächlich konsequent dem Kern Deiner Handelsstrategie, welche durch Deine Statistik gestützt wird! Alle Abweichungen von dieser Handelsstrategie sind statistisch nicht untermauert und somit zu hinterfragen und verfälschen darüber hinaus die aufgestellte Statistik.

Deine Handelsstrategie ist simpel genug, dass sie mit vertretbarem Aufwand statistisch überprüft werden kann. Wenn Du unzählige Variablen und Indikatoren in Deine Handelsstrategie einbindest, kann das Führen der Statistik zur echten Qual werden und es ist nicht unwahrscheinlich, dass Du irgendwann ganz damit aufhörst.

Du siehst selbst, welche Nachteile ein hochkomplexes System mit sich bringt. Unser Rat deshalb: Keep it simple! Verstehe und meistere Deinen Handelsansatz. Erst dann solltest Du darüber nachdenken, Deine Herangehensweise weiter auszubauen.

03 Kein Trading-Journal führen

Warum das Führen eines Trading-Journals für langfristigen Erfolg unerlässlich ist

 

Die Bedeutung eines Trading-Journals

In unserem letzten Blog-Artikel „Wie ein Trading-Journal Dein Trading profitabler machen kann“ haben wir bereits ausführlicher über die Wichtigkeit eines Trading-Journals und wie es Dein Trading nachhaltig profitabler machen kann geschrieben und einige Ratschläge gegeben, wie ein solches Trading-Journal aussehen könnte. Allerdings verdient dieser Punkt erneut Beachtung – dieses Mal auf unserer Liste der häufigsten Anfängerfehler.

Statistische Auswertung und Strategieanpassung

Dieser Fehler bildet gewissermaßen die Grundlage des Fehler 2, denn: Ein sauber geführtes Trading-Journal kann Dir umfassende Einblicke in Deinen Handel geben, anhand derer Du hervorragend relevante Statistik betreiben kannst. Anders ausgedrückt könnte man auch sagen, dass kein anderes Tool Dir eine vergleichbare Möglichkeit bietet, Deine Trades auszuwerten und einen fundierten Trading-Plan aufzustellen.

Diese Statistiken behandeln nicht einfach nur bloße Marktzusammenhänge, wie beispielhaft: „An einem Range-Tag bewegt sich der Markt durchschnittlich in einer Spanne von 23 Punkten“. Dadurch, dass Dein Trading-Journal auf Deinen Handelsansatz abgestimmt ist, validieren die resultierenden statistischen Erkenntnisse gezielt Deinen Handelsansatz, geben Dir dadurch Vertrauen in Dich und Deinen Handelsansatz und bringen Ordnung in Dein Trading.

Gewinnbringende Beispiel-Erkenntnisse

Wichtige und gewinnbringende Erkenntnisse aus der Statistik könnten beispielsweise sein:

„In den ersten drei Tagen der Woche steigt meine Gewinn- und Verlustrechnung, aber insbesondere freitags mache ich einen Großteil meiner Gewinne wieder zunichte“.

„Meine Trefferquote ist mit 65% sehr zufriedenstellend, allerdings gleichen meine hohen Verluste die Gewinntrades wieder aus“.

„Der Markt läuft in der Regel nur 2 Punkte gegen mich, bevor er meine Gewinnertrades bestätigt und in meine Richtung läuft. Ich sollte über meinen Stop von 5 Punkten erneut nachdenken“.

„Wenn sich ein Trend-Tag entwickelt, fahre ich häufig Verluste ein beim Versuch, den Umkehrpunkt zu handeln und kämpfe permanent gegen den Markt“.

Wir wollen Dich an dieser Stelle nochmal darauf hinweisen, dass ein Trading-Journal und die damit verbundene Statistik niemals zu umfangreich werden sollte. Wenn Du am Ende eine Stunde damit verbringst, jeden einzelnen Trade zu dokumentieren, tust Du Dir damit garantiert keine Freude. Erneut gilt: Keep it simple. So oder so, das Dokumentieren und Statistik-Betreiben wird Dich Zeit kosten, was aber in gewisser Weise einen lohnenswerten Vorteil darstellt. Auf diese Weise fragst Du Dich vor Trades genau: „Lohnt es sich, diesen Trade zu machen? Ist er gut genug? Schließlich werde ich anschließend 5 bis 15 Minuten verbringen, diesen Trade zu dokumentieren.“ Ein Mittel, Overtrading zu reduzieren und eine Steigerung der Achtsamkeit und Fokussierung gibt es somit auf’s Haus!

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04 Emotionen unterdrücken statt gezielt nutzen

Wie du Emotionen in Deinem Trading bewusst wahrnimmst und produktiv einsetzt

 

Emotionen wahrnehmen, verstehen und nutzen

Zuallererst: Wir sind Menschen, und Emotionen sind ein integraler Teil unseres Wesens. Sie lassen sich nicht einfach wie auf Knopfdruck ausschalten. Wenn wir versuchen, Emotionen zu unterdrücken oder gegen sie anzukämpfen, führt das oft zu einem gegenteiligen Effekt: Ihre Intensität steigt, und sie beeinflussen unser Handeln noch stärker. Stattdessen ist es entscheidend, Emotionen bewusst wahrzunehmen, zu verstehen und gezielt zu lenken – nicht zu kontrollieren.

Im Trading neigen viele dazu, ihre Emotionen „im Griff“ haben zu wollen. Einige Trader sind überzeugt, dass es in Disziplinen wie dem Daytrading unmöglich ist, langfristig profitabel zu sein, wenn man seine Emotionen nicht vollständig kontrollieren kann – selbst bei perfektem Verständnis der technischen Aspekte des Tradings. Doch der Versuch, Emotionen zu unterdrücken, ist ein weit verbreiteter Irrtum und kann sogar kontraproduktiv sein. Denn der Druck, Kontrolle auszuüben, führt oft dazu, dass wir kopflos oder impulsiv handeln, da wir gegen unsere Emotionen kämpfen.

Warum passiert das? Das menschliche Gehirn ist darauf ausgelegt, unser Überleben zu sichern. Emotionen sind evolutionäre Werkzeuge, die uns helfen, schnell auf Chancen oder Gefahren zu reagieren. Sie sind schneller und intensiver als rationale Gedanken, weil sie tief im Überlebensmechanismus unseres Gehirns verankert sind. Wenn wir gegen diese Emotionen ankämpfen, entsteht oft ein innerer Konflikt: Die emotionale Reaktion dominiert, während unser rationales Denken in den Hintergrund tritt.

Gier in ehrgeizige Zielstrebigkeit umwandeln

Ein häufiges Beispiel für den Einfluss von Emotionen im Trading ist FOMO (Fear of Missing Out). Dieser Begriff wird oft missverstanden und gibt nicht den Kern der dahinterliegenden Dynamik wieder. In Wahrheit ist FOMO nicht primär von Angst getrieben, sondern von Gier – dem Verlangen, schnell und viel zu gewinnen. Diese Gier verleitet Trader dazu, impulsiv zu handeln und vermeintlich einmalige Chancen zu ergreifen, ohne die nötige Sorgfalt walten zu lassen. Die Vorstellung, einen profitablen Trade zu verpassen, weil man zögert, kann zu unüberlegtem Handeln führen.

Das eigentliche Motiv hinter FOMO ist die Gier nach Gewinnmaximierung – das starke Verlangen, so schnell wie möglich Erfolge zu erzielen. Diese Form der Gier, wenn sie unkontrolliert bleibt, kann rationales Denken überlagern und zu voreiligen Entscheidungen führen. Doch hier liegt die Chance: Wenn wir Gier als ehrgeizige Zielstrebigkeit umdeuten, kann sie zu einer positiven Kraft werden.

Ehrgeizige Zielstrebigkeit bedeutet, die Energie der Gier in Motivation, Disziplin und bewusste Risikobereitschaft zu kanalisieren. Sie kann uns dazu anregen, intensiver zu recherchieren, gründlicher zu analysieren und klare finanzielle Ziele zu setzen. Statt uns von impulsiver Gier leiten zu lassen, können wir erkennen: „Ich bin gerade gierig.“ Allein das Bewusstsein und Benennen dieser Emotion hilft, sie abzuschwächen. Wir können dann loslassen und darauf vertrauen, dass der Markt regelmäßig profitable Setups bietet.

Das klingt unrealistisch? Führe selbst eine Analyse der Intraday-Daten der letzten Monate Deiner Handelsprodukte durch. Du wirst feststellen, dass der Markt immer wieder gute Chancen bietet. Diese Erkenntnis kann helfen, Vertrauen in den Markt zu entwickeln und zu akzeptieren, dass es keinen Grund gibt, unvorbereitet und übereilt in einen Trade einzusteigen.

Emotionen konstruktiv im Trading nutzen

Natürlich ist es nicht immer einfach zu erkennen, welche Emotionen oder Motive hinter unserem Handeln stecken, da sie oft tief im Unterbewusstsein verwurzelt sind. Um Fragen wie „Warum versuche ich das Reversal zu traden, obwohl ich weiß, dass sich ein Trend entwickelt?“ zu beantworten, müssen wir unser Unterbewusstsein erforschen. Ein hilfreicher Ansatz ist es, sich in einer ruhigen Umgebung zu entspannen, die Augen zu schließen und eine klare Frage zu stellen. Dann notiere einfach jeden Gedanken, der auftaucht, ohne ihn zu bewerten oder zu unterdrücken.

Im Anschluss reflektiere über diese Gedanken und versuche, die Bedeutung hinter ihnen zu entschlüsseln – ohne Widerstand. So lernst Du, die Motive und Bedürfnisse hinter Deinem Verhalten zu erkennen, ihnen konstruktiv zu begegnen und die negativen Ausdrucksformen, die sie hervorrufen, zu minimieren. Mit dieser Herangehensweise kannst Du Deine emotionalen Reaktionen im Trading schrittweise verbessern. Vorbereitung, Verständnis und Routine sind die Schlüssel, um den emotionalen Stress im Trading zu verringern und langfristig erfolgreicher zu handeln.

05 Ignorieren der Nachrichtenlage

Warum Du die Marktnachrichten im Auge behalten solltest

 

Wirtschaftsnachrichten als Risiko im Daytrading

Etwas, das man im Trading auf kürzeren Timeframes wie dem Daytrading am Anfang häufig nicht auf dem Schirm hat und unter Umständen einen guten Trade in einen Verlierertrade verwandeln kann, sind anstehende Wirtschaftsnachrichten. Eventuell hast Du schon mal gesehen, welchen gewaltigen Einfluss die berühmten 14:30 Uhr Nachrichten, wie etwa die neuesten Entwicklungen der Inflationsdaten, auf den Kursverlauf amerikanischer Aktienindizes haben können. Auch andere Handelsprodukte, welche mit diesen korrelieren, können davon stark betroffen sein.

Das Problem: Nicht an jedem Tag stehen wichtige Wirtschaftsnachrichten an und oft werden diese zu unterschiedlichen Uhrzeiten veröffentlicht. Glücklicherweise gibt es eine schnelle Abhilfe für dieses Problem: den Wirtschaftskalender. Diese gibt es massenweise und kostenlos im Internet von namhaften Anbietern: Investing.com, finanzen.net, Wallstreet Online oder TradingView. Finde einen, mit dem Du gut zurechtkommst und respektiere die Termine, welche einen hohen Einfluss auf die Handelsprodukte haben, die Du handelst.

Tipps zum Umgang mit Nachrichten im Trading

Wir empfehlen in diesem Punkt immer, spätestens 5 Minuten vor wichtigen News aus dem Trade auszusteigen, da in dieser Zeit immer Liquidität aus dem Orderbuch abgezogen wird, und frühestens 5 Minuten nach wichtigen News einen neuen Trade einzubuchen. Auf diese Weise eliminierst Du eine nicht unerhebliche Variable aus Deinem Trading. Solltest Du jedoch auf längeren Timeframes unterwegs sein, wie etwa beim Swing Trading, wo Du mehr Spielraum mit dem Stop Loss hast, kannst Du diese Wirtschaftsnachrichten weitestgehend ignorieren. Du solltest hier nur unbedingt prüfen, ob die durchschnittliche Volatilität, die durch solche Events ausgelöst wird, Deinen Stop bedroht und solltest gegebenenfalls die Marktstimmung im Blick behalten.

Abschließende Worte:
Lerne aus den häufigsten Trading-Fehlern

Wie Du Deine Trading-Strategie optimieren und Dich kontinuierlich verbessern kannst

Das waren sie, 5 häufige Anfängerfehler, welche wir immer wieder in der Praxis antreffen. Wir hoffen, dass wir Dir für diese Punkte ein wenig die Augen öffnen konnten. Eine Sache gilt es aber noch zu betonen: Je nach Tradertyp kann es sein, dass wir mit dem einen oder anderen Problem mehr zu kämpfen haben als mit anderen. Das ist völlig normal und davon solltest Du Dich nicht entmutigen lassen. Der wichtigste Schritt, ein Problem zu überwinden, ist, dieses zu identifizieren und zu analysieren. Wenn Du Dich also bei einem dieser Punkte zu einem gewissen Grad wiederfinden konntest, egal wie weit Du in der Trading-Karriere schon bist, bist Du bereits einen wichtigen Schritt weiter.

Wie Du hoffentlich auch gesehen hast, gibt es für praktisch jedes Problem eine Lösung, die mal kürzer und mal länger in der Umsetzung dauert, aber es gibt sie! Wenn Du Schwierigkeiten hast, einen dieser Punkte in den Griff zu bekommen oder gerne sonstige Anliegen mit uns besprechen möchtest, dann schreibe uns gerne unter mail[at]tradeneon-academy.com. Wenn Du es bis zu diesem Punkt durchgehalten hast, danken wir Dir vielmals fürs Lesen und hoffen, dass wir Dir mit diesem Artikel einen Mehrwert bieten konnten.

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